La storia del maso

Der Hof Gigglhirn wurde erstmals im Jahr 1269 in den Zinsrodeln des Stiftes Weingarten erwähnt. Der Name Gigglhirn stammt vermutlich von Guckenhur, welche früher eine alte Küche mit einer Rauchklappe bezeichnete. Unsere Vorfahren stammten von der Familie Klain ab, welche ursprünglich von Goldrain im Vinschgau in das Ultental wanderte.

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Die Nachfahren bekleideten eine Reihe von wichtigen Ämtern, so zum Beispiel jenes des Eidschwören, des Richters oder im 17. Jahrhundert auch jenes der Abgeordneten im Tiroler Landtag. Einer unserer Vorfahren , Johann Braitenberger stellte sogar ein eigenes Heer im Ultental zusammen und zog über den Reschenpass ins Oberinntal, um dort die einrückenden Bayern zurückzuschlagen.

Auch aufgrund dieser Verdienste wurde im Jahr 1614 von Kaiser Matthias unseren Vorfahren ein Wappen mit springender Gemse und der Titel von Braitenberg verliehen. So wurde der Hof von Generation zu Generation weitergegeben bis mein Großvater Peter den Hof im Jahr 1938 übernahm. In der für unser Volk schwierigen Zeit der Option hat sich der Großvater dazu entschlossen den Hof an italienische Holzhändler zu verkaufen. Doch der Krieg stoppte die Auswanderung und so blieb er mit seiner Frau Anna und den 5 kleinen Kindern weiterhin als Pächter am Hof bis er ihn im Jahr 1947 aufgrund eines ausgehandelten Vorkaufsrechtes wieder zurückkaufen konnte. Anschließend begann für die gesamte Familie eine entbehrungsreiche Zeit, um die Schulden durch Holzschlägerung und Preiselbeerpflücken zurückzuzahlen. Sowohl mein Großvater, als auch meine Mutter, welche den Hof im Jahr 1983 übernahm tätigten eine ganze Reihe von Verbesserungen am Hof. Meine Mutter übergab mir den Hof im Jahr 2000. Seitdem führe ich die Tradition der Familie weiter und versuche den Hof auch für die nächsten Generationen lebenswert zu erhalten und soweit zu verbessern, dass auch ihnen ein Überleben möglich ist.